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Gegendarstellung des AStAs

Stellungnahme zu den gestrigen Geschehen:

Die am Freitagabend, den 12.02.2010 vom AStA herausgegebene Rundmail zur Situation der Kunstvermittlung und der dazugehörige Artikel auf der HBK- Netz- Seite, waren nicht als Pressemitteilung für die örtlichen Zeitungen, sondern lediglich zur internen Kundmachung gedacht. Die Weiterleitung des Textes an die Braunschweiger Zeitung geschah ohne Absprache mit dem AStA.
Wir bedauern alle daraus hervorgegangenen Komplikationen und Missverständnisse, da hier ein internes Schreiben unautorisiert vom Absender den Rahmen der Hochschule verlassen hat.

Jedoch möchte sich der AStA hiermit keinesfalls von seinem Schreiben distanzieren.

Presseinformation der HBK

Hier eine Pressemitteilung der HBK die wir der Vollständigkeit halber auf unserer Seite veröffentlichen, für die Richtigkeit der offiziellen Hochschulangaben übernehmen wir keine Gewähr, es geht lediglich darum die, unserer Version wiedersprechende Postion ebenfalls darzustellen.

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Skandal an der HBK

Liebe Studierenden,
vielleicht ist Euch die problematische Situation der Kunstvermittlungsstudenten schon zu Ohren gekommen:

Es ist geplant, dass knapp 30 Studierende keinen staatlich anerkannten Abschluss an der HBK bekommen werden. Obwohl bereits seit 2006 Studierende im Bachelorstudiengang Kunstvermittlung immatrikuliert sind, wird es trotz jahrelanger Zusicherungen keinen akkreditierten Abschluss geben.

Die Konsequenzen sind:

. ein bundesweiter Hochschulwechsel ist kaum möglich.

Nur durch Verhandlungen der HBK mit der jeweiligen Hochschule besteht die Chance dort einen Studienplatz zu bekommen.
Da kein Master für die außerschulische Kunstvermittlung angeboten wird, ist die studentische Laufbahn mit einem nicht anerkannten Abschluss beendet!

. keine Möglichkeit einen Master im Ausland zu absolvieren.

Da im Ausland ein akkreditierter Bachelor eine Zulassungsvoraussetzung darstellt, wird den Kunstvermittlungsstudierenden dieser akademische Werdegang verwehrt.

. erschwerte Bedingungen in der Berufswelt.

In 5-10 Jahren, wenn die Akkreditierung aller Studiengänge obligatorisch geworden ist, können diese Studierenden erhebliche Nachteile davon tragen.

Die HBK begründet ihr Vorgehen mit den Kosten für die Akkreditierung von 9.000 Euro und dem zusätzlichen Arbeitsaufwand der Verwaltung. Außerdem könne die Akkreditierung die Durchsetzung des zurzeit angestrebten Diplommodells beim Kultusministerium verhindern. Dieser nicht akkreditierte Bachelorabschluss kostet jeden Studenten 4.000 Euro
- viel Geld für ein defektes Produkt!

Über Solidaritätsbekundungen aus allen Reihen der HBK würden wir uns freuen.

Euer AStA

Studentische Vollversammlung: 25.1.2010!!!

Vollversammlung: Heute!!!

Um 13:30 findet im Mensafoyer erneut eine studentische Vollversammlung statt, da die letzte Vollversammlung bei dem Unterpunkt “Verwendung der Studiengebühren” nach Auszählung der Stimmzettel zu keinem klaren Ergebnis gekommen ist.

13:30 Uhr, im Mensafoyer

kommt alle rum! Spannende, wichtige Diskussionen
und Abstimmungen!

Geschlossene Mehrheit gegen Studiengebühren

VVersammlung-Wahlergebnis-091210

Das überrascht nun wirklich kaum einen, der die Studierenden kennt. In Zeiten wo das Studium in seiner neuen Bachelor / Master – Struktur die Studenten mit teils überzogenen oder unsinnigen Prüfungsanforderungen und massiven Organisationsmängeln strapaziert, hat man begonnen die Mitstudenten dafür teuer zahlen lassen? Wer sich nicht verschuldet oder von Verwandten gefördert wird darf zusätzlich auch noch jobben gehen. Zu behaupten, dass dieses Gebührengeld irgendwo anders als in der Tasche der Studenten besser aufgehoben wäre, ist blanker Hohn und ein durchschaubar billiger Versuch der Landespolitik sich ihr chronisch unterfinanziertes Bildungssystem, von den Menschen zahlen zu lassen die seine Zukunft sein sollen.

VVersammlung-Wahlergebnis-091210x

Die zweite Frage wurde nur knapp entschieden, sie berührte das AStA-Mandat in Bezüg auf die Verwendung von Studiengebühren. Diese wurde von der Studiengebühren-Protestbewegung ( freie Bildungsklasse ) aufgeworfen, vor dem argumentativen Hintergrund, das man radikal bzw. konsequent gegen Studiengebühren vorgehen sollte und jede Überlegung darüber, wie sie zu verwenden seinen, wäre bereits eine Form der Aktzeptanz. Dabei ist jedoch eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig, so dass auf der nächsten VollVersammlung erneut darüber abgestimmt werden muss.

Wenig sinnvoll ist die Frage, da der AStA nur Umfragen zu den Wünschen der Studierenden gemacht hat und diese ans Präsidium weiterleitet. Vetos werden von den Gremien-Vertretern in den Fachkommissionen, im Senat etc. geleistet und die sind bekanntlich für ihre persönliche Einstellung und Vertretung gewählt.

Von Seiten des AStAs und StuPa wird jedoch zu bedenken gegeben, dass dieses Angebot zur Mitbestimmgung lediglich ein Entgegenkommen des Präsidiums ist und längst nicht selbstverständlich an niedersächsischen Hochschulen. Wenn wir überall Veto einlegten würden die Studiengebühren keines Falls auf irgendeinem Konto liegen bleiben, sondern nach dem niedersächsischen Hochschulgesetz ausgegeben werden müssen. Sollten wir uns also quer stellen und die Kooperation verweigern, wird das Präsidium die Gebühren auf jeden Fall irgendwie verwenden und die kommen dann auf so tolle Ideen wie Elite Stipendien bzw. unverhältnismäßige Einzelförderungen von einzelnen Hochschülern…

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AnaDoma Filmfest 28.1.-1.2.2010

http://www.vimeo.com/8563980

AnaDoma” ist ein Fimfestival, Rendezvous und Forum, auf dem sich die Macher/innen experimenteller, unabhängiger FilmVideos treffen und austauschen.
AnaDoma ist ein Projekt von Studierenden der Filmklasse der HBK Braunschweig. Es fandt vom 28.1. – 1.2.2010 in Braunschweig statt im LOT-Theater, begleitet von einer Ausstellung in der “galerie auf zeit“. www.anadoma.de

Es geht weiter!

Heute, am 11.1.2010, hat sich die Bildungsklasse das erstal Mal im neuen Jahr wieder im Mensa Foyer getroffen. Nahe und ferne Ziele wurden besprochen und es herrschte einstimmig die Meinung: Es wird weiter gehen. Aber in einer Form, in der wir Studium und Streik vereinen können.

!!!Wir treffen uns ab nächsten Montag wöchentlich immer um 18:00 Uhr im Mensa Foyer!!!

Dort wollen wir zum einen das Mensa Foyer dahin umgestalten, dass es sichtbar ein lebendiger Freiraum der Studierenden ist.  Zum andere wollen wir die Mobilisierung für die niedersachsenweite Demo am 28.1. in Hannover besprechen und uns Gedanken über Aktivitäten in der Vorlesungsfreienzeit und darüber hinaus machen.

Bildungsstreik 2009 an der HBK – …ein heißer Herbst

bildungstreik

Hallo liebe Studenten, hier gibt’s ab jetzt gebündelt alle Informationen… Weiterlesen »

Bologna-Statement aus Sicht der HBK Verwaltung

Das Statement samt Lösungsvorschläge von Lutz Röttger aus der HBK Verwaltung hat es in sich. Wer zum Crack in Sachen struktureller HBK-Probleme durch die neuen “Bachelor/Master/Studiengebühren” avancieren mag, sollte sich das dreiseitige, hochinteressante Papier aufmerksam durchlesen! Es nimmt Stellung zu den „Thesen zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses“ des Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Herrn Lutz Stratmann.
Besonders interessant ist der letzte Abschnitt, der die Abschaffung von Studiengebühren schon wegen dir finanziellen und aufwandstechnischen Belastung für die Studenten ebenso wie für ihre Hochschulen nahelegt.

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Große Versprechungen

Die Kultusminister einigen sich auf Korrekturen im Studiensystem, stellen die Bologna-Reform an sich aber nicht in Frage. Die Studenten beschäftigen derweil noch ganz andere Probleme.  Artikel in der Sueddeutschen